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Dienstag, 27. März 2018

Wer anderen eine Freude macht...

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe es geht euch gut und es schaut noch ab und zu jemand herein, obwohl ich euch schon wieder eine Woche allein gelassen habe. Ich war von Freitag bis Sonntag auf einem Bauernhof hier in Schleswig Holstein außerhalb des Handyempfangs und ich muss zugeben, für 2 Tage habe ich es sehr genossen, jetzt bin ich aber auch wieder froh, meinen Laptop und mein Handy wieder zu haben.

Was ich euch heute aber eigentlich zeigen will, ist der Brötchenbeutel für meine strick- und häkelbegeisterte Kollegin, in dem ich ihr jeden Morgen ein Brötchen mitbringe und was sie mir als Dankeschön gehäkelt hat.


Manchmal habe ich ja so meine Anfälle von ich will Müll vermeiden und dann möchte ich möglichst nicht mal eine Tüte morgens für die Brötchen, für mich selbst nutze ich ja schon länger einen Beutel aus Stoff. Und irgendwann, ich hab sie nicht gedrängt, kamen wir auf das Thema und da meinte sie, ich könnte ihr ja auch mal so einen Beutel nähen. Nichts leichter als das, wenn ich meine Freizeit mal wieder dazu nutze, mich vor die Nähmaschine zu setzen, meistens gewinnen andere Projekte im Streit um meine Aufmerksamkeit, aber Ostern naht und da will ich die freien Tage für die Nähmaschine nutzen.



Und das ist jedenfalls das "kleine" Dankeschön. An einem Tag stand jedenfalls ein Päckchen auf meinem Platz im Pausenraum. Ich war ganz verwundert, für mich? Ich also doch reingeguckt und mich riesig gefreut. Meine Kollegin kam dann auch gleich um die Ecke und versicherte mir, dass sie für mich sei. Ich habe mich riesig gefreut und finde, dass das eher ein großes Dankeschön ist. Die Nähmaschine hat schon einen Ehrenplatz auf den Konen für meine Overlock bekommen. Und ich freu mich immer, wenn mein Blick darauf fällt. Für eine Anleitung müsst ihr mal googeln, da mir da die Urheberrechte nicht ganz klar sind, verlinke ich hier nichts.

So, ganz liebe Grüße mit pink im Herzen,
eure Ulrike

P.S. Und weil ich selbst auch etwas getan habe, verlinke ich noch zum Creadienstag.


Dienstag, 13. Juni 2017

Müll sparen - Eistee selber machen

Hallo ihr Lieben,

stören euch die Flaschenberge auch immer so?


Mir geht es ja auf die Nerven und Augenwischerei ist diese ganze Pfandsache ja wohl auch. Denn zumindest bei mir ist es so, wenn ich Pfand höre, dann denke ich an Mehrwegpfandflaschen. Und nicht an diese endlosen Plastikflaschen, von denen ungefähr 1/3 normal als Müll verbrannt wird, 1/3 recycelt wird und 1/3 nach China fährt um Fleecepullover daraus zu machen. Ich meine wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, dann finde ich das ganz schön ungeheuerlich. Da wird der Müll erstmal nach China gekarrt und hinterher importieren wir die Fleecepullover wieder. Nur weil es da billig ist und die Umweltstandards nicht so streng sind. Da fragt man sich erstens wie viel Schadstoffe beim Transport in die Luft gepustet werden und was dann so eine Fabrik in China in die Luft pustet. Von den Arbeitsbedingungen für die Arbeiter mal ganz abgesehen. 

Aber wir können etwas dagegen unternehmen!!!

Wir können weniger Einwegpfandflaschen verwenden. Entweder weil wir mehr Glas- oder Mehrwegpfandflaschen benutzen oder weil wir unsere Getränke selbst machen. Ich geb es zu, bei Brause wird das schon nicht ganz so einfach. Zumindest wenn man den Geschmack von Cola oder ähnlichem treffen will. 

Aber mein Freund z.B. trinkt gerne Eistee. Und da sind wir dann auch endlich beim heutigen Thema angekommen. Mein Liebster kam neulich auf die Idee, man könnte doch einfach mal versuchen, den Eistee selbst zu machen. 

Und weil ich die Idee super finde, hab ich euch mal das Rezept aufgeschrieben. Ich hab mal das Rezept für 1 Liter geschrieben.

Eistee Zitrone

1 Liter Wasser
2 Teebeutel Schwarzen Tee
Saft von 1 Zitrone 
ca. 60 g Zucker (je nach Belieben)

Also als erstes das Wasser kochen und dann in ein genügend großes Gefäß auf die Teebeutel gießen. Den Tee je nach Packungsangabe ziehen lassen, in der Zeit kann man z.B. die Zitrone auspressen und den Zucker abwiegen (je nachdem wie genau man das machen will). Zitrone und Zucker in den Tee geben und abkühlen lassen. Und genießen. Oder nach Bedarf in Flaschen umfüllen.



Mein Liebster kocht gerne gleich größere Mengen Eistee, außerdem lässt sich der Tee in den hohen Flaschen schlecht kochen, deswegen der Umweg über das große Glas im oberen Bild.

Ein kalorienarmer Genuss ist das nicht, aber immerhin schonen wir unsere Umwelt, weil wir weniger Plastik verbrauchen.

Ich hoffe euch hats gefallen und vielleicht habt ihr ja auch Lust, das mal nachzumachen. Über Kommentare dazu freue ich mich natürlich sehr. Das ist wie das Salz in der Suppe oder der Wind zum Segeln.

Liebe Grüße
eure Ulrike

P.S. Und weil es so schön ist, verlinke ich noch zum Creadienstag, zu Dienstagsdinge und zu zwei Linkparties die ich neu entdeckt habe, A New Life und Einfach.Nachhaltig.Besser leben. Es lohnt sich da mal zu stöbern.



Dienstag, 23. Mai 2017

Wissen was drin ist - Brot backen

Hallo ihr Lieben, 

habt ihr euch gut erholt von meiner nicht so guten Meinung über Venedig? Vielleicht bekommt die Stadt irgendwann noch mal die Chance ihren ersten Eindruck zu verbessern, auch wenn das vermutlich noch ein bisschen dauern wird, da ich von der Fliegerei nicht so angetan bin. 

Aber heute möchte ich euch von einem anderen Thema berichten, dass mir am Herzen liegt, das ist zum einen das Selber machen und Nachhaltigkeit und beides trifft sich in meinen Augen beim Brot backen. Denn bei unserem Brot können wir uns ganz allein überlegen was drin ist und wie das angebaut wird.  Wir machen das jetzt schon seit einiger Zeit und bis auf ein bisschen Zeit die man braucht, ist es wirklich nicht schwierig und um euch das zu beweisen, habe ich das Rezept mal notiert.

Brot backen mit Hefe

Zutaten:

insgesamt 500 g Mehl (wir verwenden immer eine Mischung aus Roggen- und Dinkelmehl, die Bioeigenmarke von DM)
450 ml lauwarmes Wasser 
1/2 Würfel Hefe
2 Teel. Salz
1 Teel. Honig 
je nach Geschmack Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Sesam, Haferflocken, Walnüsse


Als erstes würde ich die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, dann alle Zutaten in eine Schüssel werfen und einmal durchkneten, so dass alle Zutaten miteinander vermengt sind. Dann eine Kastenbackform mit Backpapier auslegen und den Brotteig einfüllen.


Die Backform samt Inhalt an einen warmen Ort stellen und mit einem sauberen Tuch abdecken. Gehen lassen, bis es kanpp unter den Rand der Form aufgegangen ist. Das dauert bei uns meist so 30 Minuten.Man muss nur aufpassen, dass man das Brot nicht vergisst, denn wenn die Hefe so weit aufgegangen ist, dass der Teig überläuft, dann ist das nicht mehr so schön.

Dann wird der Ofen auf 180°C angeheizt und das Brot für ungefähr 50 Minuten mit Umluft gebacken. Ohne Umluft die Temperatur erhöhen oder die Backzeit verlängern, aber das hab ich nicht ausprobiert. Brot abkühlen lassen und genießen.


Guten Appetit!!!

Und das Beste neben dem Geschmack ist, man weiß was drin ist. Denn ich wusste nie so ganz genau, was z.B. Diamaltextrakt ist. Und bei den meisten Backwaren in meinem alten Job hatte ich erst gar keine Informationen was da genau drin ist und das gefällt mir eigentlich so gar nicht. Dazu ist dieses Brot wirklich super lecker (in meinen Augen) und durch das Vollkornmehl auch noch viel gesünder als die meisten die man so in irgendeinem Laden bekommt.

Diese Art von Brot haben wir schon in meiner WG gebacken, deswegen kann ich leider gar nicht sagen, woher das Rezept kommt, obwohl ich das wirklich gerne getan hätte um mich zu bedanken.

So, ich hoffe es hat euch gefallen und vielleicht habt ihr ja Lust bekommen, auch einmal selbst Brot zu backen.

Liebe Grüße
eure Ulrike

PS Und weil ich Spaß dran habe, verlinke ich noch zum Creadienstag.